Geld für die Ortskernsanierung

500000 Euro für Hagen aus Städtebauförderungsprogramm NOZ pm/we Hagen. Eine Mitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Wahlmann hat am Freitag bei Hagens Bürgermeister Peter Gausmann für Feierstimmung gesorgt: Danach bekommt die Kirschgemeinde in diesem Jahr rund 500000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“.

Das hat die Hasberger Landtagsabgeordnete im Gespräch mit Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt (SPD) erfahren. Insgesamt um die eine Million Euro erhalten danach die Kommunen Melle und Hagen am Teutoburger Wald gemeinsam aus dem Landesprogramm 2014 für den Städtebau – Hagen aus dem Topf „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“, Melle aus dem Mitteln für „Stadtumbau West“. Kathrin Wahlmann: „Das Geld kommt zur richtigen Zeit.“Sie habe sich im vergangenen Jahr vor Ort in Hagen von Bürgermeister Peter Gausmann über die beabsichtigten Projekte informieren lassen und zeigt sich überzeugt: „Das wird die Gemeinde voranbringen.“ Hagen könne mit den Mitteln jetzt die Weichen stellen, um die gesellschaftlichen He rausforderungen gestärkt anzugehen.Hagens Bürgermeister ist die Freude über die Nachricht aus Hannover am Freitagnachmittag deutlich anzumerken gewesen: „Darauf werden wir erst einmal anstoßen. Die Zusage aus Hannover bedeutet, dass wir in das Programm ,Aktive Stadt und Ortsteilzentrum“ aufgenommen worden sind und jetzt noch in diesem Jahr die ersten Maßnahmen in Angriff nehmen können. Das ist der Abriss des Gebäudes Klapper und die anschließende Neugestaltung des Rathausumfeldes.“Insgesamt rund vier Millionen Euro will Hagen in den kommenden Jahren für die Ortskernsanierung aufwenden. Die Summe, die zu je einem Drittel von Land, Bund und Gemeinde finanziert werden soll.Laut den Planungen der rot-grünen Landesregierung wird Niedersachsen die Städtebauförderung 2015 deutlich aufstocken und ungefähr verdoppeln. Kathrin Wahlmann: „Ministerin Cornelia Rundt hat angekündigt, vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushalts 2015 zusätzlich rund 47,6 Millionen Euro zur Verfügung stellen.“